Medienpädagogische Fachkraft
Qualifikation und Aufgaben

Die Tätigkeit der Medienpädagogischen Fachkraft baut auf eine qualifizierte Ausbildung (Erzieher/in, Sozialpädagoge/in, Psychologe/in, Lehrer/in, etc.) auf.

Die Medienpädagogischen Fachkräfte verfügen über Fachwissen bezüglich der produktionsspezifischen Bedingungen bei Theater-, Film-, Fernseh- oder anderen Medien- und Kulturproduktionen und sind geschult die Interessen von Eltern, Produzenten und Kindern in Einklang zu bringen.

Zu den Aufgaben der Medienpädagogischen Fachkraft zählen insbesondere

  • Erstellung eines Mitwirkungsplanes bei dem individuell für jedes Kind folgende Aspekte berücksichtigt werden müssen: die pädagogische Bewertung des Gesamtprodukts sowie die Rolle des jeweiligen Kindes, dessen familiäres und soziales Umfeld, seine schulischen Leistungen und seine Kompetenz hinsichtlich der Produktion.
  • Begleitung der Produktion mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen: die ökonomischen Bedingungen einer Produktion sehen, aber Wünsche, Stress oder auch Lampenfieber der Kinder im Blick haben.
  • Ansprechpartner/in für Eltern und alle am Produktionsgeschehen Beteiligten, um Unklarheiten möglichst schon im Vorfeld auszuräumen.

Einerseits gilt es, die Interessen und Rechte der Kinder zu wahren, wo diese selbst nicht in der Lage dazu sind, sowie Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und für deren Behebung zu sorgen. Andererseits wird das Risiko von Überforderungen der mitwirkenden Kinder minimiert und es ist immer ein kompetenter Ansprechpartner/in da, wenn es um den Einsatz der Kinder geht.

Der Einsatz der Medienpädagogischen Fachkraft liegt somit auch im Interesse der Produzenten.

Die Medienpädagogischen Fachkräfte
stellen sich vor.

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